2. September 2011

St. Kilda

22.08.2011

Nach und nach wird alles aufgearbeitet. So spät dran wie immer!

St. Kilda ist der Stadtteil von Melbourne der direkt am Meer liegt. Unser zweiter Ansprechpartner aus dem Work’n’Holiday Büro macht jeden Montag eine Tour an den Strand, denn abends kommen die Pinguine ans Land. Die Fahrt dahin hat uns 7 Dollar gekostet, weil man direkt ein Tagesticket lösen muss. Da beschwert sich einer nochmal über die BSAG…


Die Tram war so voll,dass wir am Anfang weder an den Fahrkartenautomat dran gekommen sind, an den man nur mit Münzen bezahlen konnte, noch dass man sich hinsetzten konnte. Dafür dass es so teuer ist, fahren erstaunlich viele Australier mit der Tram. Auf den Straßen ist bei Feierabendverkehr aber auch unglaublich viel los.



Nach 25 Minuten fahrt kommt man aus der Großstadt hinaus und sieht dass Meer. Ein schöner Augenblick, nach der Hektik der Großstadt, wieder ein bißchen Beschaulichkeit. An der langen Strandpromenade reihen sich Restaurants und Imbisse aneinander. Die frische Seeluft ist viel kälter als es in der Stadt war, aber die warmen Farben, der im Meer verschwinden Sonne lässt alles viel wärmer schimmern. 


Julian braucht viel länger für seine Fotos als ich, sodass wir andauernd hinten dran hängen. Dafür gibt’s aber auch ein schönes Foto von mir und meiner Posttasche, zu bestaunen auf seinem Blog.

Nachdem der Tag uns fast verlassen hast, sind wir an der Landzunge der Pinguine angekommen. Es ist sehr dunkel und auf den braunen Felsen hebt sich ein schwarzer Pinguin kaum ab. Aber bei genauererm Hingucken sieht man doch ein,zwei. Sogar ein Pärchen, dass dicht zusammen gekuschelt zwischen zwei Steinen hockt. Ich wusste gar nicht dass Pinguine überhaupt laut sein können, doch scheinbar fühlen sie sich durch die Menschen bedroht. Wenn einer anfängt stimmen die anderen in eine Art Geschrei mit ein. So richtig Artgerecht scheint es mir nicht jeden Abend Touristenmaßen durch die Schlafstätte der Pinguine zu schicken. Mit der Zeit wurde der Wind immer stärker und ich mit meiner Erkältung war kurz vorm gefühlten Erfrieren und froh als sich alle dann wieder Richtung Tram bewegten.
Eine einmalige Erfahrung war es trotz allem!



21. August 2011

Anfänge,Faulheit und ne kurze Zusammenfassung

21.08.2011

Ja, das war schonmal ein nicht so erfolgreicher Start für den Blog. Ich hoffe, ich kriege dass noch gemanaged. Der Start in Australien lief dafür umso besser. Die Menschen sind unglaublich freundlich, geduldig, hilfsbereit und intressiert. Früh morgens landen wir in Melbourne, nach 2 anstrengenden Reisetagen. Das Wetter lässt zu wünschen übrig, aber es ist ja auch noch Winter. Zwischen den ganzen neuen Gesichtern, nehme ich die ersten Eindrücke der Stadt auf. Alle sind kaputt oder müde und trotzdem liegt eine aufgeregte Spannung in den Gesichtern. Mit einem klapprigen Bus werden wir zu unserem Hostel gefahren. Der erste Eindruck der Stadt eher enttäuschend, eine große, graue, europäisch anmutende Großstadt. Unser Hostel das YHA Metro Melbourne Hostel, scheint recht aushaltsam, wir können allerdings erst in 4 Stunden aufs Zimmer, dabei wird die Dusche so dringend benötigt. Der Plan wird also umgeschmissen, erst Stadt angucken und was einkaufen. Den ersten Tag dürfen wir für uns behalten, leider regnet es in Bindfäden. Herzlich Willkommen, in Australien!

Am nächsten Tag ist dafür schon das Programm geplant, es geht zur Partnerorganisation von TravelWorks, Work'n'Holiday. Wir kriegen unser Willkommenspaket mit SIM-Karte, einem Bankformular und anderen Sachen. Durch die Stadt zu gehen ist ein tolles Gefühl , das Leben pulsiert, die Hochhäuser sind beeindruckend, viele Menschen mit Business Kleidung und andauernd höre ich eine fremde Sprache.Im Büro gibt es umsonst Internet, aber wie sich in den folgenden Tagen rausstellt ist dass auch das wichtigste einer Organisation. Die beiden Mitarbeiter die dort arbeiten sind sehr nett, aber viel mehr Ahnung als wir haben die auch nicht. Einen weiteren Vorteil hatte es noch, wir mussten uns nicht um die Tax nummer und das Bankkonto kümmern.

Auf der Zugfahrt und auf dem Flug waren die Gedanken an zu Hause noch sehr stark, aber sobald man gelandet war und sich mit anderen Leuten unterhalten hat, verflog dass Gefühl relativ schnell. Alles ist so neu und intressant, zudem war das Wetter dann am nächsten Tag auch super. Unser Hostel hat auf dem Dach eine überdachte Terasse und abends konnten wir richtig coole Bilder von der Skyline machen. Ich lasse jetzt erstmal Bilder sprechen...












20. August 2011

Abschied

17.8.2011

Der Abschied am Bahnhof fiel einem dann doch schwerer als erwartet,seltsam dass man noch gar nicht weg ist und bei 2 Wochen ist es ja meist auch nicht so schlimm. Das Gefühl ein Jahr weg zu sein mochte sich aber nicht einstellen. Man ist noch gar nicht richtig weg und will am liebsten wieder um drehen. Ich hoffe, dass wird sich noch ändern. Die Zugfahrt war soweit allerdings ganz gut,gegen Ende saßen wir ganz alleine im Abteil und durch die Hügellandschaft in Nordrhein-Westfahlen zu fahren war echt schön. Am Flughafen in Frankfurt war es dann erstmal stressig, mit so einem Rucksack ist es echt schwer unterwegs zu sein. Mit einem Bus gehts zum Terminal 2. Dort angekommen haben wir Hunger und gehen natürlich bei Mc Donalds was essen. Besser gesagt Julian hat uns was zu essen geholt, während ich auf die Rucksäcke aufgepasst hab, ich war aber auch fertig sowohl emotional als auch körperlich. Danach haben wir die erste Potentielle Backpackerin gesichtet, mit der wir uns dann auch eine Weile unterhalten haben, sie fliegt allerdings nach Brisbane. Soweit so gut, Bis dann :)

6. August 2011

Erstes Mal :P

So damit es hier nicht so leer aussieht und ihr auch wisst, dass ich wirklich einen Blog habe, schreibe ich meinen ersten Post. In gut einer Woche geht es los, diese Woche muss ich noch meinen Rucksack probe packen, davon lade ich bestimmt nochmal ein Bild hoch. Bis bald